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Laufstromüberhöhungszeit

Die Laufstromüberhöhungszeit spielt in der Schrittmotor-Endstufentechnologie eine wesentliche Rolle. Endstufen, auch Treiber genannt, werden in der Regel über ein Takt- und Richtungssignal angesteuert. Die Laufstromüberhöhungszeit ist nun diejenige Zeit, die nach dem letzten eintreffenden Taktimpuls vergeht, bis die Endstufe von Laufstrom auf einen reduzierten Stoppstrom herunterschaltet.

Selbständiges Umschalten auf Stoppstrom:
Nach Umschalten auf Stoppstrom bleibt das Verhältnis der beiden Phasenströme im jeweiligen Bestromungsmuster zueinander gleich. Die Umschaltung von Lauf- auf Stoppstrom muss in beiden Phasen absolut synchron geschehen, da andernfalls eine Bewegung an der Motorwelle möglich ist.

Das Umschalten von Laufstrom auf Stoppstrom bringt folgende Vorteile:

  • Erwärmung von Motor und Endstufe wird reduziert
  • Durch das Einstellen einer "Laufstromüberhöhungszeit" wird das Ausschwingen in einer Endposition gedämpft. Je größer der Laufstrom gegenüber dem Stoppstrom, um so mehr. Der Rotor kommt somit schneller und mit reduziertem Einschwingen zum Stehen.
  • Das längere Anliegen des höheren Laufstroms / oder Booststroms beim Anhalten des Motors sichert obendrein ab, dass der Rotor durch seine Massenträgheit nicht über die Zielposition dreht. Bei größeren externen Lasten und auch höheren Massenträgheiten kann es ohne Laufstromüberhöhungszeit zu Fehlpositionierungen und Schrittverlust beim Anhalten des Motors führen. 

Im Phytron ServiceBus-Betrieb kann der Wert von 1 bis 1000 ms definiert werden.

 

 

 

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